Tottenhams Mittelfeld-Rätsel: Die März-Malaise des Maschinenraums

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James Mitchell
Senior Football Writer
📅 Last updated: 2026-03-17
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📅 March 10, 2026⏱️ 4 min read

2026-03-10

Das jüngste Stottern des Maschinenraums

Die jüngste stockende Form von Tottenham Hotspur, insbesondere im Februar und März 2026, hat dazu geführt, dass sie im hart umkämpften Rennen um die Top Vier an Boden verloren haben. Während die Offensivkraft von Son Heung-min und Brennan Johnson weiterhin potent ist, ist es der Mangel an Kontrolle und Präzision, der aus dem Mittelfeld kommt, der zu einem eklatanten Problem geworden ist. Die einst flüssigen Übergänge und das erstickende Pressing haben sich manchmal in unzusammenhängendes Spiel und eine alarmierende Anfälligkeit für Konter verwandelt.

Ein Blick auf die zugrunde liegenden Zahlen bestätigt diese Beobachtung. In ihren letzten fünf Premier League-Spielen hatte Tottenham durchschnittlich 48 % Ballbesitz, ein deutlicher Rückgang gegenüber ihrem Saisondurchschnitt von 54 %. Noch aufschlussreicher ist, dass ihre Passquote in der gegnerischen Hälfte im gleichen Zeitraum von 82 % auf nur 75 % gesunken ist. Dies ist nicht nur ein Ausrutscher; es deutet auf ein tieferes Problem im Maschinenraum hin.

Bentancurs Abwesenheit und Bissoumas Formtief

Rodrigo Bentancurs verletzungsbedingte Abwesenheit seit Anfang Februar hat eindeutig eine große Lücke hinterlassen. Seine Fähigkeit, mit präzisen Pässen Linien zu durchbrechen, und seine unermüdliche Arbeitsmoral bei der Balleroberung werden schmerzlich vermisst. Bentancur hatte vor seiner Verletzung durchschnittlich 2,3 erfolgreiche Tackles und 1,1 Interceptions pro 90 Minuten, zusammen mit einer beeindruckenden Passgenauigkeit von 90 %. Dies sind Zahlen, die keiner seiner aktuellen Mittelfeldkollegen konstant erreicht hat.

Yves Bissouma, der Bentancurs Abwesenheit zunächst bewundernswert kompensierte, scheint in ein Formtief geraten zu sein. Obwohl seine Balleroberungsfähigkeiten immer noch offensichtlich sind – er führt das Team bei erfolgreichen Tackles pro Spiel (2,5) an – hat seine Entscheidungsfindung unter Druck geschwankt. Gegen Brighton und Fulham verzeichnete Bissouma beispielsweise insgesamt fünf Ballverluste in gefährlichen Zonen, die direkt zu gegnerischen Angriffen führten. Diese untypische Nachlässigkeit hat die Abwehr unnötig unter Druck gesetzt und Tottenhams Fähigkeit beeinträchtigt, Angriffe aus der Tiefe aufzubauen. Weitere Einblicke finden Sie in unserer Berichterstattung über Newcastle United vs. Brighton & Hove Albion: Taktisches Duell.

Das Lo Celso- und Sarr-Dilemma

Giovani Lo Celso hat, wenn er die Gelegenheit dazu bekam, immer wieder brillante Momente gezeigt, insbesondere sein Auge für einen tödlichen Pass. Seine defensiven Beiträge lassen jedoch oft zu wünschen übrig. Während er durchschnittlich 0,8 Tackles pro 90 Minuten erzielt, kann seine Positionsfindung manchmal ausgenutzt werden, wodurch Lücken vor der Abwehr entstehen. Pape Matar Sarr hingegen bringt grenzenlose Energie und Hartnäckigkeit mit, aber seine Passbreite und seine Fähigkeit, das Tempo eines Spiels zu diktieren, entwickeln sich noch. Er hat derzeit eine Passgenauigkeit von 85 %, aber ein erheblicher Teil davon sind Quer- oder Rückpässe, die die gegnerische Abwehr nicht wirklich aufbrechen. Weitere Einblicke finden Sie in unserer Berichterstattung über Premier League Woche 23: Titelrennen spitzt sich zu, Abstiegsangst.

Die taktische Umstellung in den letzten Wochen, die offenbar eine Reaktion auf die Mittelfeldprobleme war, hat dazu geführt, dass Tottenham einen etwas konservativeren Ansatz verfolgt. Dies bedeutet, dass weniger Spieler in der Offensive nach vorne rücken, was zwar für mehr defensive Stabilität sorgt, aber auch ihre Offensivkraft beeinträchtigt hat. Die Abhängigkeit von der individuellen Brillanz von Son und Johnson, um aus dem Nichts etwas zu schaffen, ist ausgeprägter geworden.

Ausblick: Lösungen und Anpassungen

Angesichts der bevorstehenden wichtigen Spiele gegen Aston Villa und Newcastle United hat die Behebung der Mittelfeldprobleme oberste Priorität. Die Rückkehr von Bentancur, selbst wenn sie nur in begrenztem Umfang erfolgt, wird ein erheblicher Schub sein. In der Zwischenzeit steht Manager Ange Postecoglou vor einer schwierigen Entscheidung. Bleibt er beim aktuellen Personal und hofft auf eine Rückkehr zur Form, oder zieht er eine radikalere taktische Änderung in Betracht? Eine etwas tiefere Rolle für James Maddison, die es ihm ermöglicht, aus der Tiefe die Fäden zu ziehen, könnte eine vorübergehende Lösung bieten.

Der Erfolg jeder Top-Vier-Mannschaft basiert auf einem beeindruckenden und dynamischen Mittelfeld. Tottenhams Maschinenraum, obwohl er individuelles Talent besitzt, stottert derzeit. Wie Postecoglou diese wichtige Phase meistert, wird letztendlich ihre Saison und ihre Ambitionen für die Champions League in der nächsten Saison bestimmen.

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